Traditionelle chinesische Medizin,
Beratung bei Mykotherapie
„Mykotherapie“ wird die Heilbehandlung mit Pilzen und pilzlichen Substanzen genannt.
„Mykos“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet schlicht und einfach „Pilz“.
In unserem Kulturkreis ist das Wissen um die Heilwirkung von Pilzen sehr jung.
Erst in den 1970er Jahren begann die Wissenschaft sich intensiv damit zu beschäftigen, um so mehr nahm sie eine ungeahnte Entwicklung.
Als „Heilpilz“ (auch Vitalpilz) bezeichnet man solche Pilze (Großpilze), die traditionell in der Volksheilkunde eingesetzt wurden und denen inzwischen auf Grund zeitgemäßer Forschung therapeutische Wirkungen nachgewiesen werden.
In Ostasien, hauptsächlich in China gelten Pilze schon seit Jahrtausenden als heilbringend, als Medizin, als Nahrung, als Nahrungsergänzung.
In der modernen Zeit gelten in China und anderen Ländern Pilze mit Heilkraft – neben Chirurgie, Chemo- und Strahlentherapie – zur vierten Säule der klassischen Krebsbehandlung.
Auch in unseren Breitengraden zeigt sich der Bezug auf gezielte Verwendung von „Heilpilzen“ in der Historie.
Nicht nur, dass neben der Mumie „Ötzi“ gesammelte Pilze (u.a. Birkenporling, antibiotische Wirkung) gefunden wurden, ob als Medizin um seine Leibschmerzen zu lindern (Vermutung), sondern auch in der Antike verbreiteten Naturforscher und Ärzte ihr Wissen um den Gebrauch der Pilze.
Der bekannteste Heilpilz war zu dieser Zeit der „Lärchenporling“. Er galt geradezu als Allheilmittel und fand unter der Bezeichnung „Agaricum“ in Therapien mit 15 verschiedenen erwähnten Indikationen Eingang.
Inzwischen wurde ein unglaubliches Spektrum an Wirkstoffen wissenschaftlich nachgewiesen und je nach Krankheit und Symptom eingesetzt.
Die „Mykotherapie“ richtet sich auf die Wiederherstellung der Gesundheit durch die sogenannte „Homöostase“.
Das ist das Gleichgewicht von sämtlichen im Organismus ständig ablaufenden Prozessen, wie z. B. dem Mineralstoff-, Enzym-, Hormon-, Wasser-, Elektrolyt- und Immunzellengleichgewicht.
Vitalpilze wirken daher ausgleichend auf den Körper und auf die Psyche (u. a. Cordyseps sinensis), stärken das Immunsystem immens, wirken bis in das Kraftwerk der Zellen (Mitochondrien).
Die vielfältigen Heilkräfte rühren primär von Polysacchariden, Triterpenen und anderen sekundären Inhaltsstoffen her.
Die Inhaltsstoffe sind alle in frischen und getrockneten Pilzen enthalten, allerdings in viel geringerer Konzentration.
Nach der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden die Pilze pulverisiert in Kapseln oder in Tablettenform verabreicht.
Bei Extrakten (in Kapseln) ist die Konzentration bis zu zehnfach höher.
Akkreditierte, amtlich zertifizierte Laboratorien zeichnen höchste Qualität aus.
Pilze sind uralte Organismen, sie tragen die Urkraft der Schöpfung in sich, es gibt sie womöglich seit 900-1.200 Mio. Jahren.
Funde aus China und Australien sollen noch älter sein.
Pilze können bei der biologischen Klassifizierung weder dem Tier- noch Pflanzenreich eindeutig zugeordnet werden und bilden ein eigenes, unabhängiges Reich unter den Lebewesen.
Bei Penicillin handelt es sich übrigens auch um einen Pilz mit antibiotischer Wirkung.
Erfolgreiche Vitalpilz Einnahmen sollten jedoch nicht als Ersatz einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und aktiver körperlicher Bewegung verstanden werden.
Nur in diesem Kontext kann die optimale Entfaltung der Vitalpilze im Körper gelingen, Vitalpilze können so auch eine wichtige Ergänzung zur Schulmedizin sein.
Ausgesuchte Vitalpilze können natürlich auch als Immunstärkung im Alltag genossen werden, wie z. B. „Ling Zhi“ (Reishi), der in China als „Pilz der Unsterblichkeit“ gilt,
oder der aus Südbrasilien stammende „Agaricus brasiliensis“ (Brasil Egerling), der im Ursprungsgebiet bei der Landbevölkerung auffallend zur Gesundheit beiträgt.
In Österreich werden Vitalpilze als Nahrungsergänzungsmittel geführt und sind keine zugelassenen Medikamente.
Indikationen der verschiedenen Pilzsorten
(Agaricus, Auricularia, Cordyseps, Coriolus, Hericium, Maitake, Polyporus, Reishi, Shiitake...)
(Ausgewählte Beispiele)
- Allergien, Arteriosklerose, Asthma bronchiale
- begleitend zu verschiedenen Krebserkrankungen,
Bronchitis, Bluthochdruck…
- Burn Out, Erschöpfungszustände, Stress, chronische Müdigkeit
Cholesterin, Chemotherapie (Abmilderung der Nebenwirkungen)
- Depressionen
- Darm-Magen-Leberentzündungen, Diabetes, Durchblutungsstörungen
- erektile Dysfunktion, Erkältung, Entgiftung
- Fettstoffwechselstörungen, Fibromyalgie, Förderung der Sexualität
- Gastritis-Magen-Zwölffingerdarmgeschwüre, Gicht, Grippe
- Herzrhythmusstörungen, Herzkranzgefäße, Hauterkrankungen
- Hepatitis A B C, HIV Infektion, Herpes
- Infektionen im Allgemeinen, Immunstimulierung
- Migräne, Multiple Sklerose
- Nervenschwäche, Ängste, Neurodermitis
- Ödeme, Osteoporose
- Prophylaxe von Schlaganfall- Herzinfarkt, Verbesserung von Prostatawerten
- Rheuma, Regulierung Blutfett-und Blutzuckerwerte, Reizdarm
- Schlaflosigkeit, Sodbrennen
- Tinnitus, Tumorerkrankungen
- Übergewicht, Unruhe
- Virusinfektionen, Verdauungsförderung, Verstopfung
- Wechseljahrbeschwerden
Literatur: „Die Heilkraft der Pilze“ von Dr. Jan I. Lelley (BOSS Druck & Medien)
(Wissenschaftliches, Historisches und andere interessante Geschichten)
Infos (GfV):
www.vitalpilze.de